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1. und 2. Platz beim Regionalwettbewerb Jugend forscht 2019

27.02.2019 / Aktuelles


Von Karl Hennig, Maxim und Nikolai Loderstedt +++ Vor 120 Jahren wurde das Aspirin erfunden. Gut, seitdem sind wir nicht jedes Jahr bei der Bayer Bitterfeld GmbH gewesen, und auch nicht bei jedem „Jugend Forscht“-Regionalwettbewerb. Aber zumindest können wir mit Stolz behaupten, seit drei Jahren erfolgreich an dem Regionalwettbewerb teilzunehmen. Und da alle guten Dinge drei sind, hatten wir auch dieses Jahr (mal wieder) richtig Glück gehabt und es krachen lassen!

Schon am Tag vor dem Wettbewerb führten wir die Endkontrolle unserer Projekte durch, behoben letzte kleinere Fehler und Mängel. Für den Wettbewerb am nächsten Tag sollte ja schließlich alles glatt laufen. Das ist jedoch manchmal leichter gesagt als getan. Unser Wettkampftag begann sehr früh: Schon um 6.45 Uhr trafen wir uns an der Schule, um dann um 7.00 Uhr die Abfahrt nach Greppin zur Bayer GmbH antreten zu können.

Trotz aller Kontrollen und Bemühungen am vorigen Tag hatten wir mit Widrigkeiten wie beispielsweise einem abgestürzten Laptop am Morgen zu kämpfen, sodass wir auch auf der Fahrt zum Wettbewerbsstandort eifrig weiterarbeiteten.

In Greppin angekommen, begannen wir sogleich mit dem Aufbau unserer Stände: Da wir in diesem Jahr zwei Projekte anfertigten, hatten wir letztendlich auch zwei Präsentationstische, zwei Plakate und zwei unterschiedliche Projekte. Allerdings hatten wir nur eineinhalb Sätze Computerausstattung und auch unser Auftreten geschah immer geschlossen, sodass sich unsere Präsentation an beiden Ständen gleichzeitig eher mäßig gestaltete.

Wie bereits erwähnt, fertigten wir dieses Jahr zwei „Jugend Forscht“-Projekte an. Das eine startete in der Wettbewerbskategorie Mathematik/ Informatik und beschäftigte sich mit der Entwicklung einer browsergestützten erweiterten Realität, während das andere Projekt in der Kategorie Technik startete und in welchem wir einen 3D-Scanner aus Lego konstruierten, der die gescannten Objekte klassifizieren kann und soll.

9.00 Uhr begann der Rundgang der Juroren und damit auch der eigentliche Wettbewerb. „Durchhalten, ruhig bleiben und die richtigen Worte finden“, hieß es nun. Die Juroren ließen nicht lange auf sich warten, bald präsentierten wir ihnen unseren 3D-Scanner. Nach der Präsentation fiel uns ein Stein von Herzen, allerdings machten sich auch erste Zweifel breit: zum einen hatten wir das Gefühl, mit einer desinteressierten Jury konfrontiert zu sein, zum anderen Schlichen sich in unserer Präsentation kleine Fehler ein und es gab zu allem Übel auch noch eine enorme Konkurrenz. Wir traten mit Herr Czech ins Gespräch und versuchten alle drei das Geschehene ihm gegenüber zu reflektieren, was schlussendlich nur zu verstärkten Zweifeln und wenig Optimismus für eine gute Platzierung führte.

„Egal. Weitermachen, einen Versuch haben wir ja noch.“ Ganz so leichtsinnig und unbekümmert werden wir wohl nicht geklungen haben, schließlich haben wir alle drei mehr als ein halbes Jahr intensivster Arbeit in jedes der beiden Projekte gesteckt, deren Scheitern wäre deshalb für uns umso bedrückender.

Als unsere Computertechnik mit uns vollständig ihren Standort gewechselt hatte, blieben uns noch ca. 20 Minuten zur Vorbereitung auf die nächste Präsentation. Eigentlich wollten wir in dieser Zeit Dinge tun wie etwas essen oder auf Toilette gehen, stattdessen gaben wir in dieser Zeit Interviews, sprachen mit mehreren Journalisten, erklärten Besuchern der Veranstaltung unser Projekt ... Kurz um – die Zeit verging wie im Fluge, uns blieb gerade noch genug für das Nötigste.

Die zweite Präsentation lief besser, wir machten keine Fehler und auch sonst hatten wir einen vielversprechenden Eindruck. Die Juroren wirkten aufgeschlossener und informierter gegenüber dem Projekt, auch erhielten wir ein relativ gutes Feedback von ihnen. Aber auch hier blieben uns Zweifel gegenüber uns und unserer Leistung.

Es folgte das Mittagessen und eine Pause. Ab jetzt wurden wir deutlich entspannter, da nun aller Leistungsdruck entfiel. Eine Platzierung lag nicht länger an uns oder unseren folgenden Handlungen, sondern an der fachkundigen Einschätzung der Juroren.

Nach der Pause warteten wir etwa zwei weitere Stunden bis zur Preisvergabe, in denen wir Öffentlichkeitsarbeit mit unseren eigenen Projekten leisteten oder uns aber auch die anderen Projekte anschauten.

Als wir schließlich zur Siegerehrung fuhren, waren unsere Siegeshoffnungen oder Hoffnungen auf eine gute Platzierung gering, schließlich hatten wir soeben unsere Projekte selbst mit den anderen verglichen und auch reflektiert. Tiefenentspannt betraten wir den Raum der Siegerehrung, ändern könnten wir jetzt sowieso nichts mehr. Die Siegerehrung begann mit einer Rede, in der Mitte lockerten musikalische Einschübe die Stimmung auf. Schließlich war es so weit: Die Bewertung der Kategorie Mathematik/ Informatik stand an, alle Jungforscher dieser Kategorie wurden nach vorne gebeten. Als erstes erhielten die Teilnehmer von „Schüler experimentieren“ ihre Auszeichnungen und Preise, dann die von „Jugend Forscht“. Als zuerst die Teilnehmer ohne Platzierung geehrt wurden und dann der dritte Preis auch nicht an uns ging, wurden wir langsam nervös – So gut konnten wir doch nicht gewesen sein, oder unterlagen wir einfach einer Fehleinschätzung? Als dann auch noch der zweite Preis verliehen wurde, und wir erhielten ihn nicht, waren aber noch die einzigen ohne Platzierung, stieg unsere Stimmung weiter, wir wurden auf einmal sehr aufgeregt. Auch Herr Czech konnte man seine Freude ansehen, auch er wusste was dies zu bedeuten hatte. Keine Minute später hatten wir den ersten Preis der Kategorie Mathematik/ Informatik in unseren Händen, wir waren überwältigt! Unerwartet traf uns dies, überglücklich gingen wir auf unsere Plätze zurück, die Siegerehrung war noch ja noch nicht beendet.

Einige ungeduldige Minuten später standen wir erneut vor den anwesenden Besuchern, gemeinsam mit den Forschern der anderen neun Projekte aus der Kategorie Technik. Und auch hier wieder zuerst „Schüler experimentieren“, dann die Teilnehmer von „Jugend Forscht“ und schließlich wieder der Drittplatzierte. Auch hier konnten wir unser Glück kaum fassen, ein souveräner zweiter Platz!

Trotz der nicht zufriedenstellenden Selbsteinschätzung und den geringen Hoffnungen haben wir einen zweiten Preis und sogar einen ersten Platz erringen können, und damit unser Projekt „Browsergestütze Entwicklung von Augmented Reality“ sogar für das Landesfinale qualifiziert! Wahnsinn! Die Rückfahrt traten wir entspannt an, genossen unseren Sieg und schauten dabei dem Sonnenuntergang zu.


AR

Lego

Platz 1 AR

Von Karl Hennig, Maxim und Nikolai Loderstedt +++ Vor 120 Jahren wurde das Aspirin erfunden. Gut, seitdem sind wir nicht jedes Jahr bei der Bayer Bitterfeld GmbH gewesen, und auch nicht bei jedem „Jugend Forscht“-Regionalwettbewerb. Aber zumindest können wir mit Stolz behaupten, seit drei Jahren erfolgreich an dem Regionalwettbewerb teilzunehmen. Und da alle guten Dinge drei sind, hatten wir auch dieses Jahr (mal wieder) richtig Glück gehabt und es krachen lassen!

Schon am Tag vor dem Wettbewerb führten wir die Endkontrolle unserer Projekte durch, behoben letzte kleinere Fehler und Mängel. Für den Wettbewerb am nächsten Tag sollte ja schließlich alles glatt laufen. Das ist jedoch manchmal leichter gesagt als getan. Unser Wettkampftag begann sehr früh: Schon um 6.45 Uhr trafen wir uns an der Schule, um dann um 7.00 Uhr die Abfahrt nach Greppin zur Bayer GmbH antreten zu können.

Trotz aller Kontrollen und Bemühungen am vorigen Tag hatten wir mit Widrigkeiten wie beispielsweise einem abgestürzten Laptop am Morgen zu kämpfen, sodass wir auch auf der Fahrt zum Wettbewerbsstandort eifrig weiterarbeiteten.

In Greppin angekommen, begannen wir sogleich mit dem Aufbau unserer Stände: Da wir in diesem Jahr zwei Projekte anfertigten, hatten wir letztendlich auch zwei Präsentationstische, zwei Plakate und zwei unterschiedliche Projekte. Allerdings hatten wir nur eineinhalb Sätze Computerausstattung und auch unser Auftreten geschah immer geschlossen, sodass sich unsere Präsentation an beiden Ständen gleichzeitig eher mäßig gestaltete.

Wie bereits erwähnt, fertigten wir dieses Jahr zwei „Jugend Forscht“-Projekte an. Das eine startete in der Wettbewerbskategorie Mathematik/ Informatik und beschäftigte sich mit der Entwicklung einer browsergestützten erweiterten Realität, während das andere Projekt in der Kategorie Technik startete und in welchem wir einen 3D-Scanner aus Lego konstruierten, der die gescannten Objekte klassifizieren kann und soll.

9.00 Uhr begann der Rundgang der Juroren und damit auch der eigentliche Wettbewerb. „Durchhalten, ruhig bleiben und die richtigen Worte finden“, hieß es nun. Die Juroren ließen nicht lange auf sich warten, bald präsentierten wir ihnen unseren 3D-Scanner. Nach der Präsentation fiel uns ein Stein von Herzen, allerdings machten sich auch erste Zweifel breit: zum einen hatten wir das Gefühl, mit einer desinteressierten Jury konfrontiert zu sein, zum anderen Schlichen sich in unserer Präsentation kleine Fehler ein und es gab zu allem Übel auch noch eine enorme Konkurrenz. Wir traten mit Herr Czech ins Gespräch und versuchten alle drei das Geschehene ihm gegenüber zu reflektieren, was schlussendlich nur zu verstärkten Zweifeln und wenig Optimismus für eine gute Platzierung führte.

„Egal. Weitermachen, einen Versuch haben wir ja noch.“ Ganz so leichtsinnig und unbekümmert werden wir wohl nicht geklungen haben, schließlich haben wir alle drei mehr als ein halbes Jahr intensivster Arbeit in jedes der beiden Projekte gesteckt, deren Scheitern wäre deshalb für uns umso bedrückender.

Als unsere Computertechnik mit uns vollständig ihren Standort gewechselt hatte, blieben uns noch ca. 20 Minuten zur Vorbereitung auf die nächste Präsentation. Eigentlich wollten wir in dieser Zeit Dinge tun wie etwas essen oder auf Toilette gehen, stattdessen gaben wir in dieser Zeit Interviews, sprachen mit mehreren Journalisten, erklärten Besuchern der Veranstaltung unser Projekt ... Kurz um – die Zeit verging wie im Fluge, uns blieb gerade noch genug für das Nötigste.

Die zweite Präsentation lief besser, wir machten keine Fehler und auch sonst hatten wir einen vielversprechenden Eindruck. Die Juroren wirkten aufgeschlossener und informierter gegenüber dem Projekt, auch erhielten wir ein relativ gutes Feedback von ihnen. Aber auch hier blieben uns Zweifel gegenüber uns und unserer Leistung.

Es folgte das Mittagessen und eine Pause. Ab jetzt wurden wir deutlich entspannter, da nun aller Leistungsdruck entfiel. Eine Platzierung lag nicht länger an uns oder unseren folgenden Handlungen, sondern an der fachkundigen Einschätzung der Juroren.

Nach der Pause warteten wir etwa zwei weitere Stunden bis zur Preisvergabe, in denen wir Öffentlichkeitsarbeit mit unseren eigenen Projekten leisteten oder uns aber auch die anderen Projekte anschauten.

Als wir schließlich zur Siegerehrung fuhren, waren unsere Siegeshoffnungen oder Hoffnungen auf eine gute Platzierung gering, schließlich hatten wir soeben unsere Projekte selbst mit den anderen verglichen und auch reflektiert. Tiefenentspannt betraten wir den Raum der Siegerehrung, ändern könnten wir jetzt sowieso nichts mehr. Die Siegerehrung begann mit einer Rede, in der Mitte lockerten musikalische Einschübe die Stimmung auf. Schließlich war es so weit: Die Bewertung der Kategorie Mathematik/ Informatik stand an, alle Jungforscher dieser Kategorie wurden nach vorne gebeten. Als erstes erhielten die Teilnehmer von „Schüler experimentieren“ ihre Auszeichnungen und Preise, dann die von „Jugend Forscht“. Als zuerst die Teilnehmer ohne Platzierung geehrt wurden und dann der dritte Preis auch nicht an uns ging, wurden wir langsam nervös – So gut konnten wir doch nicht gewesen sein, oder unterlagen wir einfach einer Fehleinschätzung? Als dann auch noch der zweite Preis verliehen wurde, und wir erhielten ihn nicht, waren aber noch die einzigen ohne Platzierung, stieg unsere Stimmung weiter, wir wurden auf einmal sehr aufgeregt. Auch Herr Czech konnte man seine Freude ansehen, auch er wusste was dies zu bedeuten hatte. Keine Minute später hatten wir den ersten Preis der Kategorie Mathematik/ Informatik in unseren Händen, wir waren überwältigt! Unerwartet traf uns dies, überglücklich gingen wir auf unsere Plätze zurück, die Siegerehrung war noch ja noch nicht beendet.

Einige ungeduldige Minuten später standen wir erneut vor den anwesenden Besuchern, gemeinsam mit den Forschern der anderen neun Projekte aus der Kategorie Technik. Und auch hier wieder zuerst „Schüler experimentieren“, dann die Teilnehmer von „Jugend Forscht“ und schließlich wieder der Drittplatzierte. Auch hier konnten wir unser Glück kaum fassen, ein souveräner zweiter Platz!

Trotz der nicht zufriedenstellenden Selbsteinschätzung und den geringen Hoffnungen haben wir einen zweiten Preis und sogar einen ersten Platz erringen können, und damit unser Projekt „Browsergestütze Entwicklung von Augmented Reality“ sogar für das Landesfinale qualifiziert! Wahnsinn! Die Rückfahrt traten wir entspannt an, genossen unseren Sieg und schauten dabei dem Sonnenuntergang zu.



AR

Lego

Platz 1 AR


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